Hildesheim, Mai 2010 Die Weltneuheit „Detectino“
Weltneuheit ist „Ausgewählter Ort 2010“: Detectino macht den Boden transparent
Hildesheim, Mai 2010 – Die Zerstörung und Beschädigung von Versorgungsleitungen bei Tiefbauarbeiten kosten jedes Jahr mehrere hundert Millionen Euro. Dieses Geld kann in Zukunft größtenteils eingespart werden, denn „Detectino“ macht den Boden transparent. Waren bis heute mangelhafte Dokumentationen der unterirdischen Leitungssysteme und ein nicht vorhandendes einheitliches Register Schuld an der Misere, liefert das neue System jetzt eine kostengünstige Lösung:
Die Weltneuheit „Detectino“ durchleuchtet den Untergrund mit Hilfe von Bodenradarantennen und Verfahren der Elektromagnetik. Durch die Installation auf einer mobilen Plattform kann das „Detectino“ System an beliebigen Orten und unter verschiedenen Problemstellungen eingesetzt werden. Kurzfristig, flexibel und kostengünstig werden so Leitungsstrukturen im Boden detektiert.
Mit dieser einmaligen Entwicklung hat sich die Detectino GmbH bei der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ um den Titel „Ausgewählter Ort 2010“ beworben. Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen wurden 365 Preisträger gewählt, die sich jeweils an einem Tag des Jahres der Öffentlichkeit präsentieren. Damit ist „Detectino“ Teil der größten Veranstaltungsreihe Deutschlands, die bereits im fünften Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt wurde. Den Preis für den „Ausgewählten Ort“ im Land der Ideen nahmen Wolfgang Straudinger und Stefan Viezens, Geschäftsführer der Detectino GmbH, sowie Dirk Bettels, Beiratsvorsitzender der Detectino GmbH, von Andreas Herbst, Direktor der Deutschen Bank AG in Hannover, am 25. Mai am Rathaus in Hildesheim entgegen.
Mittels neuer Verfahren der Computerintelligenz werden die erhobenen Daten mit einem Hochleistungsrechner, der der Sensorik nachgelagert ist, direkt vor Ort aufgearbeitet und der detektierte Boden bis zu einer Tiefe von vier Metern gläsern abgebildet. Eine grafische Darstellung zeigt dabei im Detail, welche Leitungen wo in welcher Tiefe liegen. Dabei wird nach Durchmesser, z.B. Glasfaserkabel, Abwasserkanal, und Material, z.B. keramische Baustoffe, Metall, Kunststoff, unterschieden. Auf diese Weise können Schäden, Baustopps und hohe Folgekosten vermieden werden.
Als Zielgruppe für das System sehen die Entwickler unter anderem Baufirmen, Betreiber von Leitungsnetzen, Versicherungen, Unternehmen, die für Ausgrabungen, Instandsetzungen oder Neuinstallationen von Leitungen zuständig sind sowie kommunale und regionale Einrichtungen und Behörden.
Das „Detectino“ System hat einmal mehr bewiesen, wie gut Forschung und Entwicklung Hand in Hand arbeiten. Hier haben sich kompetente Partner zusammengefunden, die ihr Know-how und ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Realisierung genutzt haben. Die Umsetzung wurde durch das Land Niedersachsen gefördert.
Seit 2007 sind folgende Unternehmen an der Entwicklung beteiligt:
- Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
- CUTEC-Institut GmbH, Clausthal-Zellerfeld
- ProKASRO Mechatronik GmbH, Karlsruhe
- VHV Allgemeine Versicherungen AG, Hannover
- BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Berlin
- Detectino GmbH, Hildesheim
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.detectino.de.
Autor / Kontakt:
Ulrich Eggert GWK mbH
Frau Karoline Eggert
Hannover
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